Bisher wurde hier immer nur das Siegel verwendet welches auch auf der Projektseite im Banner verwendet wird. Es wird leider nirgends darauf hingewiesen (oder ich habe es überlesen) wo es ein Siegel zum Herunterladen gibt.
Da aber wirklich viele Seiten dieses unschöne Siegel mit dem ekelgrünen Rand verwenden (siehe unten), scheine ich nicht der Einzige zu sein der einen eventuellen Hinweis auf weitere Siegel überlesen hat.
Man erstellt ein neues Bookmark (Lesezeichen) und fügt beim Ziel/Ort/URL den entsprechenden JavaScript Code ein. Dann öffnet man auf eine Album-Seite bei Jamendo und ruft das Bookmarklet auf.
Bookmarklet
Es dauert manchmal ein paar Sekunden da die Geschwindigkeit durch Jamendo bei diesen Archiven begrenzt wird und dann bekommt man einen Download angeboten.
Server4You bewirbt bei seinen Produkten diverse Zusatzleistungen wie z.B. PremiumReboot.
Im Paket eines Rootservers enthalten ist nur der “kostenlose” PowerReboot, der einen Reboot innerhalb von 15 Minuten garantiert; der PremiumReboot, der einen sofortigen Reboot garantiert, kostet 5 Euro zusätzlich pro Monat.
Bei der Bestellung des Servers konnte ich mir nicht wirklich vorstellen was das sollte, denn schließlich wird ein Reboot eines Rootservers immer sofort ausgeführt. Ich hatte eher sowas im Kopf, dass es bei einer Rebootaufforderung über ein Webinterface etwas dauern könnte, weil der Anbieter das auf irgend eine Art limitiert; auch deshalb, weil die Beschreibung des PremiumReboots sich eher nach einem Webinterface anhörte denn nach einer Serverkonsole.
Nach den Einrichten des Servers und dem anschließenden finalen Neustart kam dann allerdings der große Schreck:
Nichts ging mehr, der Server war auch nach ein paar Minuten noch nicht erreichbar. Die erste Vermutung war, dass ich etwas falsch eingerichtet hatte. Deshalb aktivierte ich den Rescue-Modus, was auch wieder lange dauerte, und überprüfte nochmals die relevanten Einstellungen – eigentlich hätte es funktionieren müssen.
Nach einem weiteren Reboot in den Normalmodus und mehreren Minuten Wartezeit funktionierte dann endlich ein Ping und wenig später konnte ich mich einloggen.
Beim Durchsehen der Bootmeldungen mittels dmesg hatte ich zuerst einen Hardwarefehler in der Form vermutet, dass da etwas Kaputtes am Bus hing:
[ 0.957296] hub 6-0:1.0: 3 ports detected
[ 1.088129] ata6: SATA link down (SStatus 0 SControl 300)
[ 1.088135] ata5: SATA link down (SStatus 0 SControl 300)
[ 1.656082] ata4: SATA link up 3.0 Gbps (SStatus 123 SControl 300)
[ 1.656088] ata3: SATA link up 3.0 Gbps (SStatus 123 SControl 300)
[ 1.657232] ata3.00: ATA-8: Hitachi XXXXXXXXXX, max UDMA/133
[ 1.657236] ata3.00: 1953525168 sectors, multi 0: LBA48 NCQ (depth 31/32), AA
[ 1.657240] ata4.00: ATA-8: Hitachi XXXXXXXXXX, max UDMA/133
[ 1.657245] ata4.00: 1953525168 sectors, multi 0: LBA48 NCQ (depth 31/32), AA
[ 1.658610] ata3.00: configured for UDMA/133
[ 1.658621] ata4.00: configured for UDMA/133
[ 5.972094] ata2: link is slow to respond, please be patient (ready=0)
[ 10.956095] ata2: device not ready (errno=-16), forcing hardreset
[ 16.152099] ata2: link is slow to respond, please be patient (ready=0)
[ 20.968099] ata2: SRST failed (errno=-16)
[ 26.164095] ata2: link is slow to respond, please be patient (ready=0)
[ 30.980095] ata2: SRST failed (errno=-16)
[ 36.176098] ata2: link is slow to respond, please be patient (ready=0)
[ 66.024097] ata2: SRST failed (errno=-16)
[ 71.052095] ata2: SRST failed (errno=-16)
[ 71.052127] ata2: reset failed, giving up
[ 71.052354] scsi 2:0:0:0: Direct-Access ATA Hitachi XXXXXXXXXX: 0 ANSI: 5
[ 71.052684] scsi 3:0:0:0: Direct-Access ATA Hitachi XXXXXXXXXX: 0 ANSI: 5
Der Kernel verbringt in diesem Beispiel ca. 70 Sekunden damit auf etwas zu warten das nicht funktioniert (keine Ahnung wie man sowas nennt); erst dann geht es weiter. So sieht das bei jedem Start aus, allerdings mit variabler Dauer.
Ich schrieb ein Supportticket inklusive der dmesg Ausgabe und bekam auch direkt eine netten Hinweis auf das Premium-Feature:
…
Mit PremiumReboot können Sie Ihren Server jederzeit vollautomatisch und kostenlos innerhalb von wenigen Sekunden neustarten. Dabei haben Sie jeweils die Wahl zwischen Soft- oder Hard-Reboot. Nach einem Neustart überprüft unser System automatisch, ob Ihr Server wieder verfügbar ist, und sorgt so dafür, dass alles schnellstmöglich wieder funktioniert.
plus 5,- Euro/Monat
Nach einer genaueren Rückfrage, ob das nun heissen soll, dass dieses Problem absichtlich eingeschleust wird, damit die Bootzeit länger ist, kam die Antwort:
ohne PremiumReboot ja, es kann bis 20 Minuten dauern bevor der Reboot durchgeführt wird.
Server4You modifiziert den Server also so, dass es eine “garantierte Wartezeit” beim Start gibt, laut Produktseite aktuell bis zu 15 Minuten.
Gerade bei der Ersteinrichtung des Servers ist das ein großes Problem, weil man nicht weiss wieso es so lange dauert und wohl einen Fehler vermutet. Und wenn man dann in den Recovery-Modus umschaltet, kann es auch nochmal extra lange dauern, siehe unten. Man wird auch nicht auf diese Umstände hingewiesen.
Die längste Wartezeit dank dieser Modifikation betrug bei unserem Server bisher ca. 6 Minuten.
Achja, mit dabei ist bei jedem Rootserver-Paket auch die Leistung “PowerRecovery”:
Das Rescue-System startet garantiert innerhalb von 2 Stunden!
Mal zur Erinnerung: die vermieten Rootserver.
Wer sofort ein Rescue-System braucht, muss zusätzlich 10 Euro pro Monat berappen.
Zusammengefasst: Insgesamt 15 Euro mehr für Dinge, die eigentlich selbstverständlich sind.
Und in der “Broschüre Automationsfähige Briefsendungen” gibts auf den Seiten 20 und 32 Bilder, wo man was hinzuschreiben hat.
Ich habe das z.B. immer falsch gemacht und der Mensch am Postschalter hat mich beim Abgeben der Briefe dann böse angeguckt.
Me: Wie lange dauert es bis der Brief ankommt?
Postmensch: So wie das adressiert ist haben Sie Glück, wenn es überhaupt ankommt. *grrr*
Was dem Etherpad Lite noch fehlt ist eine Möglichkeit, bestehende Pads vom Webinterface aus zu löschen. Das funktioniert bisher nur über die API.
Um diese zu nutzen, kann man die interaktive Python-Shell und das folgende Python-Modul verwenden: https://github.com/devjones/PyEtherpadLite.
from py_etherpad import EtherpadLiteClient
myPad = EtherpadLiteClient('APIKEY','http://IP:PORT/api')
myPad.deletePad("NAMEDESPADS")
Eine Liste aller Pads erhält man mit (Update: Funktioniert nicht mehr. Es gibt aber eine andere Methode):
myPad.listPads()
Den APIKEY entnimmt man der gleichnamigen .txt Datei der Etherpad Lite Installation.
Gallery3 ist eine ausgereifte Software zur Bereitstellung einer Onlinegalerie. In der Grundinstallation hat man sich jedoch auf das Nötigste beschränkt.
Deshalb habe ich mich in den letzten Tagen auf die Suche nach nützlichen Modulen für Gallery3 gemacht.
Hier das Ergebnis:
HTML-Code wird in Gallery3 innerhalb von Bildbeschreibungen auch als solcher angezeigt und nicht gerendert; durch das Modul HTML Purifier werden “gefährliche” Codes gesäubert und dann z.B. Links richtig dargestellt.
Es ist zu beachten, dass reine Links wie “http://natenom.name” nicht verlinkt werden, sondern nur richtige HTML-Links mit “<a href=…”.
Link zum Modul: http://codex.gallery2.org/Gallery3:Modules:purifier
Um eigene Hinweise in die Seitenleiste zu bringen gibt es das Modul Code Block. Man kann damit bis zu drei eigene Boxen für die Seitenleiste erstellen; z.B. eine Lizenzinformation:
Mit EmbedLinks erhält jeder Benutzer entweder direkt in der Seite eines Bilds/Albums oder über ein Icon rechts in der Seitenleiste eine Liste mit möglichen Verknüpfungen in HTML, BBCode oder als Text zur aktuellen Seite, dem aktuellen Bild in Vollansicht, einem Thumbnail usw.
EmbedLinks für verschiedene Links zum aktuellen Bild… und mehr
SharePhoto stellt unten auf jeder Seite eine Leiste (mit Zoomeffekt) zur Verfügung über die jeder ein Foto bei Twitter und dem ganzen anderen Müll zeigen kann.
Auch dieses Modul erstellt wie EmbedLinks verschiedene Verlinkungen; bei gleichzeitiger Verwendung sollte man dieses Verhalten von SharePhoto jedoch abstellen. Vorsicht: Dieses Modul bindet eine JavaScript-Datei von addthis.com ein. Man kann zwar das Script auch selbst vorhalten, jedoch nur wenn man sich an deren Bedingungen hält.
Dieses Vorgehen passt nicht zum Datenschutz hier, deshalb habe ich dieses Modul nach anfänglichem Gefallen direkt wieder entfernt.
PhotoWidget stellt in der Seitenleiste bis zu 20 Bilder aus “den neusten Bildern”, den “beliebtesten Bildern” oder “Bildern des aktuellen Albums” in einer animierten Wolke dar. Man kann darin navigieren und einzelne Bilder öffnen. Dieses Modul verwendet Flash.
Hier scheint es einen Bug zu geben, wenn man den Hintergrund des Plugin als nicht transparent einstellt: das Widget setzt sich auch in der “Vollbildansicht” über das Bild.
Navigation Carousel zeigt unter oder über einem Bild eine Bilderleiste an um durch das Album zu navigieren. Sie ist nur sichtbar in der Einzelbild-Ansicht.
Module Order benötigt man um die Reihenfolge verschiedener Elemente und Module auf einer Seite zu verändern. Dies ist z.B. notwendig, um “Navigation Carousel” über der Leiste von “SharePhoto” anzuordnen.
Menschen die auf Flash verzichten wollen/müssen, können diesen HTML Uploader verwenden. Man muss halt jede Datei einzeln auswählen; was gerade bei Alben sehr nervig sein kann. Für unterwegs aber reicht es aus.
Link zum Modul: http://codex.gallery2.org/Gallery3:Modules:html_uploader.
Und mit all den Modulen sieht unsere Galerie nun so aus (anklicken um die Galerie aufzurufen):
Unsere Galerie mit Modulen erweitert
Verwendet wird hier übrigens das Thema “Clean Canvas“.
Aktuell suche ich noch nach einem alternativen Thema.
Das Plugin ist kompatibel mit der aktuellen Version von DokuWiki (2011-05-25 “Rincewind”).
Man legt eine neue Seite mit entsprechenden Schlüsselwörtern an und erhält eine Liste aller Dateien im Wiki, die nicht verwendet (eingebunden/verlinkt) werden.
Zusätzlich erhält man auch eine Liste von toten Links auf Dateien im Wiki.
Bei mir waren das immerhin ca. 130 Dateien, insgesamt mehrere Dutzend MB.
Vorsicht beim Löschen: Es werden anscheinend nur Dateien als “verwendet” gezählt, wenn sie über die Wiki-Syntax eingebunden werden. In unserem Wiki sind z.B. meherer Ogv-Videos mittels HTML direkt eingebunden; auch diese werden als verwaist angezeigt.