Die Suchmaschine ixQuick ist ansich nett; es werden laut Betreiber keine IPs gespeichert, das Suchverhalten nicht ausgewertet usw.
Leider ist der Index davon nicht so gut und man findet einiges nicht oder erst nach längerer Suche als bei Google.
Habe vor einigen Tagen von einem Menschen auf Mumble (icast4you) von startpage.com erfahren; das ist “ixQuick enhanced by Google”. Es wird also die Technik von ixQuick benutzt und die Suchergebnisse kommen von Google.
Die Datenschutzbestimmungen von startpage gibt es hier: https://startpage.com/eng/protect-privacy.html.
Ein Vorteil ist z.B., dass die Ergebnisse nicht mehr personalisiert sein können, da man quasi einen Proxy verwendet.
Auch für den Aufruf der Suchergebnisse kann man einen Proxy von ixQuick verwenden:
ixQuick Proxy bei Verwendung von Startpage.com
Zusätzlich zur Webseite sieht man dann noch oben die relevanten Daten von Startpage.com:
Mit “Awesome Screenshot – Capture and Annotate”, einem AddOn für Firefox, kann man auch dann Screenshots machen kann, wenn der abzubildende Bereich größer ist als der Bildschirm.
Man benötigt nicht mal einen Restart des Browsers.
Zusätzlich kann man auch Texte schreiben und einfache Formen auf den Screenshot malen, äußere Bereiche abschneiden (Crop) und sogar bestimmte Dinge auswaschen um diese unkenntlich zu machen:
Die Werkzeugleiste von Awesome Screenshot
Hier z.B. ein Riesenscreenshot aus dem Wiki über mehrere Bildschirmseiten:
Mirall ist ein Desktop-Client (Linux, Mac OS, Windows) für die Synchronisation von lokalen Verzeichnissen mit denen in einer OwnCloud; auch möglich sind lokale oder per SCP erreichbare Verzeichnisse.
Das Programm wird entwickelt von Duncan Mac Vicar, Klaas Freitag und Cornelius Schumacher und befindet sich aktuell in einer frühen Beta; ansich funktioniert es bereits, vor der Verwendung in produktiven Umgebungen wird allerdings mit dem Hinweis gewarnt, es könnte alle Dateien fressen.
Mirall verwendet die Bibliothek des csync-Projekts von Andreas Schneider; dieses gibt es bereits länger, die Funktionalität für einen Abgleich mit OwnCloud ist jedoch neu.
Man kann mit Mirall durchaus mehrere Verzeichnisse auf verschiedenen Owncloud-Installationen synchronisieren. Auch soll es möglich sein, auf einem bestehenden Webserver, auf den man entsprechenden Zugang hat, eine OwnCloud-Installation einzurichten; darum geht es hier aber nicht.
Installation
Wer Mirall ausprobieren möchte, muss es sich selbst kompilieren, die Quellen gibt es hier:
Auch wenn die Readme-Dateien verständlich sind, ist hier mal eine kleine Anleitung hinterlegt, da ich das Vorgehen beim nächsten Testen-Wollen bestimmt wieder vergessen haben werde: http://wiki.natenom.name/sammelsurium/mirall_bauen.
Beim ersten Start sieht man nur ein Icon in der Systray (rechts):
Nach einem Rechtsklick auf das Icon und einem weiteren Klick auf “Configure…” erscheint der Assistent zur Einrichtung:
Einrichtungsassistent von Mirall
Hier trägt man sowas ein wie http://deinewolke.domain.de ein. HTTPS funktioniert bei mir zumindest noch nicht; kann aber auch daran liegen, dass die Zertifikatsmafia kein Schutzgeld von mir bekommt.
Beim nächsten Schritt werden die Zugangsdaten abgefragt:
Zugangsdaten werden abgefragt
Wenn die Daten passen, dann sieht man eine entsprechende Benachrichtigung im nächsten Schritt:
Verbunden
Mit einem Rechtsklick auf das Mirall-Icon im Systray und dann auf “Add folder…” startet der Assistent für die Konfiguration von zwei Verzeichnissen zur Synchronisation, zuerst das lokale:
Verzeichnis hinzufügen
Im nächsten Schritt gibt man den Namen des Verzeichnisses auf der OwnCloud an, z.B. auch “owncloud”:
Verzeichnis in der OwnCloud auswählen
Zum Schluss sieht man, ob die Synchronisation funktioniert hat:
Erste Synchronisation erfolgreich
Von nun an hat man kein Ordnersymbol mehr im Systray, sondern eine bunte Wolke:
Automatische Synchronisation
Mirall prüft nun alle x Sekunden ob es neue Daten gibt und synchronisiert automatisch; wenn man das Fenster offen hat, sieht man auch ein entsprechendes Symbol:
Synchronisation läuft gerade
Wieso unten immer diese Meldung steht, das Programm könnte sich nicht mit der OwnCloud verbinden, kann ich nicht nachvollziehen; es funktioniert doch.
Es gibt auch noch einen anderen Desktop-Client vom OwnCloud-Projekt, dessen GUI sieht aber noch sehr nach Proof of Concept aus; es funktioniert aber schon, außer, wie auch Mirall, mit selbst erstellten Zertifikaten.
Habe den schon ausprobiert, mein Favorit ist jedoch Mirall.
Damit wird für die Links in der Navigation nicht der Seitenname verwendet, sondern die erste Überschrift der Seite.
Man kann zusätzlich noch einstellen, dass interne Links auch den Seitennamen verwenden.
Eigentlich schade, dass der Wert per Voreinstellung auf 0 gesetzt ist.
Das sieht sehr viel schöner aus (rechts) als der Standard (links):
Links die Standardeinstellung, rechts useheading=navigation
Hier eine Anleitung, wie man sich unter Linux in Verbindung mit PulseAudio eine eigene “virtuelle” Soundkarte erstellt (Null-Sink/Null-Ausgang) und diese nutzt, um etwas nach Mumble zu streamen.
Es enthält nach eigenen Angaben alles, was man wissen sollte, wenn man einem freien Projekt beitritt oder eines gründet. (Pro-Linux.de)
Das Buch steht unter der Creative-Commons-Lizenz CC-BY-SA 3.0 Unported und den LaTeX Quelltext gibt es bei Github: https://github.com/lydiapintscher/Open-Advice.