Die GEMA hat Recht bekommen mit ihrer GEMA-Vermutung. Die wollen Geld haben für Creative-Commons-Musik, die von einem Künstler stammt, der nur unter einem Pseudonym veröffentlicht.
Denn Künstler, die ihre Musik unter einem Pseudonym freigeben, könnten ja theoretisch mit ihrem echten Namen bei der GEMA angemeldet sein.
Jamendo-Listen ist ein Bash-Script zum Durchhören, Herunterladen und mehr von Alben bei Jamendo. Dabei wird ausgehend von einer (angegebenen) Album-ID die jeweils nächste Album-ID ermittelt und bei Bedarf werden die Lieder direkt in einem Player geladen.
Änderungen
Die Position der Parameter ist nicht mehr fest vorgegeben.
Das Script löst Weiterleitungen zu verschiedenen Jamendo-Hosts in der Playlist auf bevor diese an den Player weitergereicht wird. Seit einiger Zeit liegen selbst Tracks desselben Albums verstreut auf verschiedenen Hosts bei Jamendo und werden nicht auf die jeweils anderen Hosts gespiegelt, sondern liegen nur auf einem einzigen Host. Zur Auswertung der Weiterleitung wird cURL verwendet, d. h. man benötigt dieses Programm nun als Abhängigkeit.
Zusätzlich gibt es einen Debug-Modus (-debug), bei dem das Shell-Tracing (set -x) aktiviert wird.
Die Unterstützung für mehr als einen Strang (-sx) zum Durchhören wurde vereinfacht und man kann sich auch die zusätzlichen Stränge anzeigen lassen (-ps). Stränge geben einem die Möglichkeit, an einem bestimmten Album (z. B. das letzte verfügbare) anzusetzen und in ein paar Tagen von dort aus durchzuhören. Ohne Angabe von -sx wird der Standardstrang verwendet.
Nach 100 nicht gefundenen Album-IDs bricht der Suchvorgang ab und es erscheint eine entsprechende Meldung.
Der Quellcode sollte verständlicher und ordentlicher sein.
Verwendete Dateien mit IDs, History usw. werden nicht mehr in ~/.jamendo_listen gespeichert, sondern in ~/.local/share/jamendo_listen
Letzte gültige Album-ID des Strangs “current” anzeigen:
$ jamendo_listen.sh --suffix current -plv
Using suffix: current
112528
Nächstes Album ausgehend vom Strang “current” suchen und abspielen:
$ jamendo_listen.sh -snlm mplayer --suffix current
Using suffix: current
Song count: 4
Album ID: 112529
Playlist file: /tmp/jamendo/12967_jamendo.m3u
MPlayer SVN-r33094-4.5.3 (C) 2000-2011 MPlayer Team
Playing http://storage-new1.newjamendo.com/tracks/957000_112.ogg.
Bei Verwendung von -sn bzw. -snlm wird die nächste gültige Album-ID sofort gespeichert. Gefällt das abgespielte Album, kann man es gleichzeitig in einer zweiten Shell herunterladen mit:
$ jamendo_listen.sh -sx current -d
Man kann auch unabhängig von Strängen ein Album direkt abspielen:
jamendo_listen.sh -id 203 -lm mplayer
arg__start_id: 203
Song count: 15
Album ID: 203
Playlist file: /tmp/jamendo/13459_jamendo.m3u
MPlayer SVN-r33094-4.5.3 (C) 2000-2011 MPlayer Team
Spiele http://storage-new1.newjamendo.com/tracks/1317_112.ogg.
Die vom Yoko-Theme eingebundenen Webfonts wurden bisher nicht verwendet, weil sie über Google-Webfonts eingebunden werden und somit jeglichen Datenschutz umgehen (außer eine Zeit lang am Anfang, da mir diseer Umstand leider nicht bekannt war).
Diese Schriften werden deshalb seit heute auf dem Webspace des Blogs gehostet, sind somit Datenschutz-konform und können nun auch verwendet werden. Wie das geht, steht hier.
Die Lizenzinformationen zu den beiden Schriften stehen unter Lizenz (Eingebundene Schriften…).
Es macht schon einen ordentlichen Unterschied aus, siehe oben ohne Webfonts, unten mit:
Herunterladen kann man sich die DVD mit 7.5 GB auf archive.org, wobei die Downloadgeschwindigkeit auf ~400kiB begrenzt ist, das Herunterladen dauert mehrere Stunden. Schneller geht es über Torrent.
Die Musikdateien liegen im Format M4A vor, das die Musik nur komprimiert und ohne Qualitätsverluste arbeitet.
Schön
Zusätzlich zur Musik gibt es auf der Projektseite auch Notenblätter.
Die aktuelle Version von DeafToAFK ist 0.9.0 und liegt auf Github.
Der Code wurde umgestaltet und ist nun hoffentlich übersichtlicher als vorher, auch wenn er teils noch umständlich ist.
Bug(?)
Grund für das Update ist ein unschönes Verhalten des Mumble-Servers:
Erstellt man einen temporären A, erhält dieser als channel_id z. B. die 223. Löscht man nun den Kanal A und erstellt danach einen neuen temporären Kanal B, ohne dass vorher weitere Kanäle erstellt wurden, so erhält dieser neue Kanal auch wieder die channel_id 223.
Dadurch landeten auf einem Server, dessen Admin auf den Bug aufmerksam gemacht hat und auf dem viele Benutzer mit temporären Kanälen arbeiten, immer wieder Leute fremden Kanälen.
Lösung
Das Problem wurde so gelöst, dass sich DeafToAFK per Callback beim Löschen eines Kanals einklinkt und überprüft, ob einer der eingetragenen AFK-Benutzer im gelöschten Kanal war, bevor er sich stumm und taub gestellt hat. Falls ja, so wird der Wert des gespeicherten Kanals durch den von defaultchannel ersetzt.
Im gestrigen Snapshot gab es einen Bug, durch den man in den ersten fünf Sekunden auf einem Server nichts hören konnte. Außerdem hat der TCP-Modus nicht mehr funktioniert.
Beide Fehler wurden behoben.
Neue Standardeinstellung
Die Option “Benutzer über Kanälen” ist nun per Voreinstellung aktiviert (links im Bild), sodass zuerst Benutzer in einem Kanal angezeigt werden, dann erst die Unterkanäle. Diese früher deaktivierte Option (rechts im Bild) hat vor allem Mumble-Neulinge verwirrt, da es so aussieht, als ob die Benutzer im Kanal “Kommunikationsebenen” sind, obwohl diese sich tatsächlich im Kanal “VERSAMMLUNG ~” befinden.
Benutzer unter/über Kanälen (links ist nun die Voreinstellung)
Neues Feature
Früher gab es in Mumble eine Funktion, die einen nach einem eingestellten Zeitraum in Minuten automatisch stumm gestellt hat. Diese wurde irgendwann so geändert, dass man stumm UND taub gestellt wurde, was vielen Benutzern nicht gefallen hat.
Nun wurde die Funktion sogar erweitert, dass man selbst auswählen kann, ob man nach der eingestellten Zeit entweder stumm gestellt ODER taub gestellt gestellt wird
Zusätzlich lässt sich die Zeit jetzt nicht nur bis maximal 30 sondern bis zu 5000 Minuten einstellen.
Automatisch stumm oder taub stellen nach …
Die Zeichenketten werden später natürlich noch übersetzt.
Im aktuellen Snapshot der Entwickerversion des Mumble-Clients für Windows wird nun auch endlich der neue Opus-Codec verwendet
In der Version für Mac OS X ist dies schon länger der Fall.
Voraussetzungen
Client
Es müssen alle Clients auf dem Server Opus beherrschen, sobald auch nur ein Benutzer ohne den neuen Codec auf den Server kommt, schalten alle Clients auf den CELT-Codec zurück; es sei denn, man ändert dieses Verhalten mit einer neuen Servervariable, siehe unten.
Wer diese Möglichkeit nicht hat, kann gerne auf unserem Server vorbeikommen und testen; hier die Mumble-URL zu einem unserer Server: Mit ᎭᎪᎢᎬᎭᎾᎷ-Server verbinden.
Opus sanft erzwingen
Auf einem Mumble-Server wird immer der Codec verwendet, den alle Clients unterstützen, aktuell CELT 0.7.0, dies funktioniert so:
Sobald also ein neuer Benutzer den Server betritt wird überprüft welchen Codec dieser maximal unterstützt, um dann verpflichtend für alle Benutzer auf dem Server den kleinsten gemeinsamen Nenner zu verwenden. Diese erzwungene Umschaltung findet für den gesamten Server statt, auch wenn sich ein neuer Benutzer nicht im aktuellen Kanal befindet (siehe auch Codec-Umschaltung im Wiki). Es kann ziemlich nervig sein, wenn nur wegen eines Benutzers alle anderen Benutzer gezwungen werden, einen etwas schlechteren Codec zu verwenden.
Deshalb wurde eine neue Servervariable namens opusthreshold zum Mumble-Server hinzugefügt:
Wenn der Anteil der Benutzer, welche Opus unterstützen, größer oder gleich ist wie der angegebene Prozentsatz, dann wird nicht mehr auf einen anderen Codec umgeschaltet, wenn ein Benutzer den Server betritt, der Opus noch nicht beherrscht. Solche Benutzer können dann allerdings nichts mehr hören und werden auch nicht mehr gehört, auch nicht, wenn mehrere von ihnen dieselbe CELT-Version verwenden, da der Mumble-Server bei Verwendung von Opus alle Pakete verwirft, die nicht diesem Codec entsprechen.
Stellt man z. B. einen Wert von 1 ein, dann reicht auf kleinen Servern ein Benutzer mit Opus-Unterstützung aus, um den gesamten Server auf Opus zu betreiben.
Ein Wert von 100 hat zur Folge, dass die Codec-Umschaltung genauso funktioniert wie bisher auch; ein einziger Benutzer reicht aus, um den kleinsten gemeinsamen Nenner zu verwenden.
Verwendung überprüfen
Um zu überprüfen, ob Opus, bzw. welcher Codec gerade auf einem Server verwendet wird, öffnet man über die Menüleiste -> Server -> Informationen einen Dialog, der ganz unten den verwendeten Codec und bei CELT auch die Version anzeigt:
Serverinformationen
So, jetzt kann ich das Wort Opus nicht mehr sehen.