Natenom´s Blog

Notizblock, Linux, IT, Sonstiges und Meins

Durchsuche Beiträge in Linux

Hier eine Anleitung, wie man sich unter Linux in Verbindung mit PulseAudio eine eigene “virtuelle” Soundkarte erstellt (Null-Sink/Null-Ausgang) und diese nutzt, um etwas nach Mumble zu streamen.

Die Anleitung steht im Wiki: http://wiki.natenom.name/mumble/audiobots/musikbot_pulseaudio.

Mumble-Bot streamt auf einen Server...

Mumble-Bot streamt auf einen Server...

Dies ist quasi das Linux-Pendant zum Mumble-Musikbot für Windows unter Verwendung von Virtual-Audio-Cable.

Verwandte Themen...

Es enthält nach eigenen Angaben alles, was man wissen sollte, wenn man einem freien Projekt beitritt oder eines gründet. (Pro-Linux.de)

Das Buch steht unter der Creative-Commons-Lizenz CC-BY-SA 3.0 Unported und den LaTeX Quelltext gibt es bei Github: https://github.com/lydiapintscher/Open-Advice.

Gefunden bei: http://www.pro-linux.de/news/1/18015/open-advice-projektberatung-auf-open-source-art.html; dort gibt es auch noch weitere Informationen zum Buch.

Verwandte Themen...

Das Buch stammt immer noch von Galileo Computing und man kann es sich als Archiv herunterladen oder online ansehen unter: http://openbook.galileocomputing.de/linux/.

Wer es gerne auf Papier mag, muss wohl 10 Euro mehr hinlegen als noch Ende 2010.

Gefunden bei: http://www.pro-linux.de/news/1/18029/linux-das-umfassende-handbuch-in-neuer-auflage-als-openbook.html.

Verwandte Themen...

Mit dem kleinen Tool namens tree kann man sich eine schöne Ausgabe einer Verzeichnisstruktur in Textform ausgeben lassen.

Das ist sehr hilfreich, wenn man den Aufbau eines Verzeichnisses darstellen möchte, z.B. für einen Minecraft-Server:


.
├── banned-ips.txt
├── banned-players.txt
├── bukkit.yml
├── craftbukkit-1.1-R4-SNAPSHOT.jar
├── kagube
├── kagube_nether
├── kagube_the_end
├── lib
├── mine
├── ops.txt
├── permissions.yml
├── plugins
├── schematics
├── server.log
├── server.log.lck
├── server.properties
├── wepif.yml
├── white-list.txt
├── worldedit.log
└── worldedit.log.lck

Es gibt viele Optionen, z.B. für die Tiefe, oder dass auch die Eigentümer angezeigt werden, usw.

Die Website des Projekts: http://mama.indstate.edu/users/ice/tree/.
Es sollte in jeder Distribution ein Paket dafür geben; in Debian und Gentoo ist es drin.

Da ich jedes Mal aufs Neue danach suche, kommt das jetzt hier in den Blog :)

Verwandte Themen...

Werde öfters mal gefragt, welche Musik gerade bei mir läuft. Jedes Mal in den MusicPlayer zu wechseln, die Daten herauszusuchen und zu schicken ist zu umständlich.

Dafür gibt es Shell-Funktionen, die die entsprechenden Daten des gerade laufenden Stücks aus dem MusicPlayer holen und in eine Datei per Template stecken und diese Datei dann per SCP hochladen.

Dank Zertifikat basierter Authentisierung ist das auch relativ sicher.

Aktuell gibt es Funktionen für die Datenabfrage für mocp, mpd und Clementine und Amarok.

Die Shell-Funktionen und eine Beschreibung habe ich mal im Wiki zusammengefasst: http://wiki.natenom.name/linux/shell-funktionen/push_song_information.

Wenn also jemand wieder mal nach der Musik fragt, starte ich in einem Terminal oder per Tastenkürzel die entsprechende Funktion und der Interessierte kann dann die Informationen abrufen unter http://song.natenom.name.

Verwandte Themen...

Früher verwendete ich immer partimage zum Sichern ganzer Partitionen; mit Kenntnis des Dateisystems sichern solche Programme nicht jedes einzelne Bit einer Partition sondern nur die Teile die auch mit Daten belegt sind. Und hier fällt partimage für mein aktuelles System leider raus, denn es hat keine Unterstützung für Ext4.

Nach kurzer Suche fand ich fsarchiver – dieses kennt das Ext4 Dateisystem.
Hier ein Vergleich zwischen fsarchiver und partimage: http://www.fsarchiver.org/Fsarchiver_vs_partimage.

Weitere Features sind:

  • Aufteilung des Backups in mehrere Teile einer bestimmten Größe
  • Verschlüsselung des Backups mit einem Passwort
  • Auch bei der Sicherung einer ganzen Partition kann man einzelne Ordner auszulassen

Um z.B. den LVM-Snapshot der Root-Partition eines Linux-Systems zu sichern, reicht folgende Zeile aus:

fsarchiver -o -j 2 -L "Snapshot /" -z 7 savefs "rootfs_snapshot.fsa" \
/dev/vgsys/rootfs_snapshot --exclude=/usr/portage/distfiles --exclude=/tmp \
--exclude=/var/tmp

Damit wird eine eventuell bereits vorhandene Datei überschrieben, es werden zwei Threads für die Komprimierung verwendet und es wird das Logical Volume rootfs_snapshot aus der Volumegroup vgsys gesichert welches für die Sicherung angelegt wurde. Die genannten Verzeichnisse werden von der Sicherung ausgeschlossen. Der interne Name für das Backup ist “Snapshot /” (siehe unten). Zur Komprimierung wird LZMA (mit dem Parameter -1) verwendet. Zur Komprimierung gibt es einige Informationen im Wiki der Projektseite.

Für weitere Beispiele sei man auf die manpage verwiesen.

Mit “fsarchiver archinfo backupdatei.fsa” bekommt man einige Informationen zum erstellten Backup:

====================== archive information ======================
Archive type:               filesystems
Filesystems count:          1
Archive id:                 9c82ab9c
Archive file format:        FsArCh_002
Archive created with:       0.6.12
Archive creation date:      2011-12-30_22-43-39
Archive label:              Snapshot /
Minimum fsarchiver version: 0.6.4.0
Compression level:          7 (lzma level 1)
Encryption algorithm:       none

===================== filesystem information ====================
Filesystem id in archive:   0
Filesystem format:          ext4
Filesystem label:
Filesystem uuid:            9c82ba82-19a8-f83a-acc3-9a8bc829187c
Original device:            /dev/vgsys/rootfs_snapshot
Original filesystem size:   24.xx GB (26xxxxxxxxx bytes)
Space used in filesystem:   18.xx GB (20xxxxxxxxx bytes)

Das hier aufgeführte Backup hat eine Größe von 5,1 GiB, ca. 400 MiB weniger als beim Standard-Compresslevel 3.

Passt :)

Verwandte Themen...

Flash vermeiden …

Keine Kommentare

Viele Informationen wie man Flash vermeiden kann bzw. welche Alternativen es gibt und wie man auch ohne Flash Youtube und Co verwenden kann: http://wiki.ubuntuusers.de/Flash_vermeiden.

Verwandte Themen...

Server4You bewirbt bei seinen Produkten diverse Zusatzleistungen wie z.B. PremiumReboot.

Im Paket eines Rootservers enthalten ist nur der “kostenlose” PowerReboot, der einen Reboot innerhalb von 15 Minuten garantiert; der PremiumReboot, der einen sofortigen Reboot garantiert, kostet 5 Euro zusätzlich pro Monat.
Bei der Bestellung des Servers konnte ich mir nicht wirklich vorstellen was das sollte, denn schließlich wird ein Reboot eines Rootservers immer sofort ausgeführt. Ich hatte eher sowas im Kopf, dass es bei einer Rebootaufforderung über ein Webinterface etwas dauern könnte, weil der Anbieter das auf irgend eine Art limitiert; auch deshalb, weil die Beschreibung des PremiumReboots sich eher nach einem Webinterface anhörte denn nach einer Serverkonsole.

Nach den Einrichten des Servers und dem anschließenden finalen Neustart kam dann allerdings der große Schreck:
Nichts ging mehr, der Server war auch nach ein paar Minuten noch nicht erreichbar. Die erste Vermutung war, dass ich etwas falsch eingerichtet hatte. Deshalb aktivierte ich den Rescue-Modus, was auch wieder lange dauerte, und überprüfte nochmals die relevanten Einstellungen – eigentlich hätte es funktionieren müssen.
Nach einem weiteren Reboot in den Normalmodus und mehreren Minuten Wartezeit funktionierte dann endlich ein Ping und wenig später konnte ich mich einloggen.

Beim Durchsehen der Bootmeldungen mittels dmesg hatte ich zuerst einen Hardwarefehler in der Form vermutet, dass da etwas Kaputtes am Bus hing:

[    0.957296] hub 6-0:1.0: 3 ports detected
[    1.088129] ata6: SATA link down (SStatus 0 SControl 300)
[    1.088135] ata5: SATA link down (SStatus 0 SControl 300)
[    1.656082] ata4: SATA link up 3.0 Gbps (SStatus 123 SControl 300)
[    1.656088] ata3: SATA link up 3.0 Gbps (SStatus 123 SControl 300)
[    1.657232] ata3.00: ATA-8: Hitachi XXXXXXXXXX, max UDMA/133
[    1.657236] ata3.00: 1953525168 sectors, multi 0: LBA48 NCQ (depth 31/32), AA
[    1.657240] ata4.00: ATA-8: Hitachi XXXXXXXXXX, max UDMA/133
[    1.657245] ata4.00: 1953525168 sectors, multi 0: LBA48 NCQ (depth 31/32), AA
[    1.658610] ata3.00: configured for UDMA/133
[    1.658621] ata4.00: configured for UDMA/133
[    5.972094] ata2: link is slow to respond, please be patient (ready=0)
[   10.956095] ata2: device not ready (errno=-16), forcing hardreset
[   16.152099] ata2: link is slow to respond, please be patient (ready=0)
[   20.968099] ata2: SRST failed (errno=-16)
[   26.164095] ata2: link is slow to respond, please be patient (ready=0)
[   30.980095] ata2: SRST failed (errno=-16)
[   36.176098] ata2: link is slow to respond, please be patient (ready=0)
[   66.024097] ata2: SRST failed (errno=-16)
[   71.052095] ata2: SRST failed (errno=-16)
[   71.052127] ata2: reset failed, giving up
[   71.052354] scsi 2:0:0:0: Direct-Access     ATA      Hitachi XXXXXXXXXX: 0 ANSI: 5
[   71.052684] scsi 3:0:0:0: Direct-Access     ATA      Hitachi XXXXXXXXXX: 0 ANSI: 5

Der Kernel verbringt in diesem Beispiel ca. 70 Sekunden damit auf etwas zu warten das nicht funktioniert (keine Ahnung wie man sowas nennt); erst dann geht es weiter. So sieht das bei jedem Start aus, allerdings mit variabler Dauer.

Ich schrieb ein Supportticket inklusive der dmesg Ausgabe und bekam auch direkt eine netten Hinweis auf das Premium-Feature:


Mit PremiumReboot können Sie Ihren Server jederzeit vollautomatisch und kostenlos innerhalb von wenigen Sekunden neustarten. Dabei haben Sie jeweils die Wahl zwischen Soft- oder Hard-Reboot. Nach einem Neustart überprüft unser System automatisch, ob Ihr Server wieder verfügbar ist, und sorgt so dafür, dass alles schnellstmöglich wieder funktioniert.
plus 5,- Euro/Monat

Nach einer genaueren Rückfrage, ob das nun heissen soll, dass dieses Problem absichtlich eingeschleust wird, damit die Bootzeit länger ist, kam die Antwort:

ohne PremiumReboot ja, es kann bis 20 Minuten dauern bevor der Reboot durchgeführt wird.

Server4You modifiziert den Server also so, dass es eine “garantierte Wartezeit” beim Start gibt, laut Produktseite aktuell bis zu 15 Minuten.
Gerade bei der Ersteinrichtung des Servers ist das ein großes Problem, weil man nicht weiss wieso es so lange dauert und wohl einen Fehler vermutet. Und wenn man dann in den Recovery-Modus umschaltet, kann es auch nochmal extra lange dauern, siehe unten. Man wird auch nicht auf diese Umstände hingewiesen.

Die längste Wartezeit dank dieser Modifikation betrug bei unserem Server bisher ca. 6 Minuten.

Achja, mit dabei ist bei jedem Rootserver-Paket auch die Leistung “PowerRecovery”:
Das Rescue-System startet garantiert innerhalb von 2 Stunden!
Mal zur Erinnerung: die vermieten Rootserver.
Wer sofort ein Rescue-System braucht, muss zusätzlich 10 Euro pro Monat berappen.

Zusammengefasst: Insgesamt 15 Euro mehr für Dinge, die eigentlich selbstverständlich sind.

Das ist wirklich arm.

Verwandte Themen...

Die Gewinner gibt es hier: http://www.gentoo.org/news/20110911-screenshot-winners-announcement.xml.

Ist interessant mal so zu sehen was andere Leute auf ihren Desktops haben; man findet immer wieder gute Programme.

Verwandte Themen...

… kann man sich schneller einen Überblick darüber verschaffen was gerade los ist. Möglich ist das z.B. mit multitail, welches eine farbliche Hervorhebung anhand “Regulärer Ausdrücke” mitbringt.

Auf unserem Server werden einige solcher Farbschematas für verschiedene Logdateien verwendet; diese wurden im Wiki bereitgestellt. Dabei sind Schematas für Murmur (Mumble-Server), MuMo (MumbleModerator), Minecraft (Vanilla) und Minecraft (Craftbukkit): http://wiki.natenom.name/linux/server/multitail-schemas.

Z.B. eine murmur.log:

MultiTail Farbschema für Murmur (Mumble-Server)

MultiTail Farbschema für Murmur (Mumble-Server)

Oder eine CraftBukkit Log:

MultiTail Farbschema für CraftBukkit

MultiTail Farbschema für CraftBukkit

Verwandte Themen...