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Hier eine Anleitung, wie man sich unter Linux in Verbindung mit PulseAudio eine eigene “virtuelle” Soundkarte erstellt (Null-Sink/Null-Ausgang) und diese nutzt, um etwas nach Mumble zu streamen.

Die Anleitung steht im Wiki: http://wiki.natenom.name/mumble/audiobots/musikbot_pulseaudio.

Mumble-Bot streamt auf einen Server...

Mumble-Bot streamt auf einen Server...

Dies ist quasi das Linux-Pendant zum Mumble-Musikbot für Windows unter Verwendung von Virtual-Audio-Cable.

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Vielen Dank an Stefan, der gestern die Screenshots für unsere Galerie erstellt hat.
Vielleicht ist das ja interessant für Menschen, die kein entsprechendes Gerät haben :)

Die Bilder wurden auch direkt im vorangegangenen Artikel zum Release von Mumble für iOS verlinkt.

Die Galerie dazu kann man erreichen unter http://galerie.natenom.name/index.php/Mumble/Mumble-iOS.

Mumble für iOS

Anklicken, um zur Galerie zu gelangen

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[UPDATE 14.2.2012: Bilder der einzelnen Features und Galerie verlinkt]

Dieser Artikel stellt in großen Teilen eine Übersetzung und/oder Zusammenfassung des Englisch sprachigen Originals dar, welches man unter http://blog.mumble.info/mumble-for-ios-1-0/ findet.

Mumble für iOS

Logo für Mumble auf iOS

Logo für Mumble auf iOS

Gestern abend wurde vom Entwicklerteam die Mumble-App für iOS freigegeben und kann ab sofort kostenlos im App Store heruntergeladen werden.

Die App wurde entwickelt von Mikkel Krautz.

Anforderungen

Mumble for iOS läuft auf folgenden Geräten:

  • iPhone 3Gs
  • iPhone 4
  • iPhone 4s
  • iPod Touch, dritte Generation
  • iPod Touch, vierte Generation
  • iPad
  • iPad 2

Benötigt wird iOS5 oder höher.

Features/Möglichkeiten von Mumble für iOS

  • Sprachaktivierung, Push-To-Talk und kontinuierliche Übertragung (Bild)
  • Man kann die Audiovorverarbeitung (Verstärkung,  usw.) deaktivieren, um die Prozessorlast auf älteren Geräten zu senken (Bild)
  • Codec-Voreinstellungen für niedrige, mittlere und hohe Qualität (Bild)
  • TCP-Übertragung erzwingen, falls UDP nicht verfügbar ist
  • Erstellung und Verwendung von selbst signierten Zertifikaten; somit kann man auch auf einem Server registriert werden (Bild)
  • Import und Export von Zertifikaten aus und nach iTunes (Bild)
  • Verbindung zu einem mit Passwort geschützten Server; entweder mittels eines Benutzerpassworts oder des Serverpassworts
  • Verwaltung von Zugriffscodes (Kanalpasswörter)
  • Es ist dieselbe, weltweite Serverliste verfügbar wie auch in der Desktop-Version (Bild1, Bild2)
  • Serverfavoriten (Bild)
  • Verbindung auf Server im lokalen Netzwerk (LAN), die mittels Bonjour entdeckt wurden (Bild)
  • Verwendung von Mumble-URLs (Mumble-Link)
  • Selbst stumm und/oder taub stellen
  • Verschicken und Empfangen von Textnachrichten (Bild)
  • Separate Serveransicht (Bild) und Kanalansicht (Bild) für eine bessere Benutzbarkeit auf kleinen Bildschirmen; Push-To-Talk ist nur in der Kanalansicht verfügbar

Screenshots

Ein paar Screenshots gibt es im App Store: http://itunes.apple.com/us/app/mumble/id443472808?mt=8.

Einige weitere, aktuelle Screenshots, gibt es hier: http://galerie.natenom.name/index.php/Mumble/Mumble-iOS.

Lizenz

Die App ist quelloffen (Open Source), wie auch der Desktop Client, und steht unter einer BSD-artigen Lizenz.

Folgende Features/Möglichkeiten fehlen noch

Es sind noch nicht alle Features implementiert, die auch in den Desktop-Versionen von Mumble zu finden sind, aber das kommt mit Sicherheit noch :)

  • Sich selbst auf einem Server registrieren
  • Andere Benutzer lokal stumm stellen
  • Administration von Benutzern
  • Kanalbeschreibungen anzeigen
  • Benutzerkommentar/-beschreibung ansehen und setzen

Was in der Zukunft passieren soll

Ein eigenes UserInterface für iPad sei geplant, aktuell werde noch das normale UI wie auch auf dem iPhone verwendet. Auch sollen viele der administrativen Möglichkeiten implementiert werden, wie sie auch im Desktop Mumble-Client zu finden sind. Aufgrund der Bildschirmgröße biete es sich an, diese Features zuerst auf dem iPad zu implementieren.

Wünsche oder Fehler melden

Wer einen Wunsch hat oder einen Fehler findet möge sich bitte auf folgender Seite zu Wort melden: https://github.com/mumble-voip/mumble-iphoneos/issues.

Für Entwickler

Den Quellcode für Mumble iOS gibt es hier:
https://github.com/mumble-voip/mumble-iphoneos
https://github.com/mumble-voip/mumblekit

Cool

:)

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Habe das Ding endlich mal fertig gestellt, da die alte Anleitung für einen Musikbot  in Verbindung mit mplayer ziemlich veraltet und unschön war.

Praktisch bei dieser neuen Anleitung ist die Verwendung portabler Versionen von sowohl Mumble als auch VLC. Dadurch versaut man sich nicht die Konfiguration, falls bereits Mumble und/oder VLC auf dem System verwendet werden. Außerdem kann man dadurch VLC gleichzeitig zweimal laufen lassen, einmal für sich selbst und einmal für den Bot.

Dieses Prinzip lässt sich auch erweitern, um “beliebig” viele, unabhängige Musikbots zu erstellen.

Einziger Haken, verursacht durch VirtualAudioCable: Man braucht die Originalversion und die kostet Geld.

Die neue Anleitung gibt es im Wik unter: http://wiki.natenom.name/mumble/audiobots/musikbot_vac.

Prinzipiell funktioniert diese Anleitung auch, wenn man Mumble durch jede andere Anwendung ersetzt, bei der man in der Lage ist, das Eingabegerät zu ändern. Also z.B. Teamspeak3, Ventrilo, oder sonstwas.

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Es wird der Codec selbst erklärt, es gibt Hörbeispiele und Vergleiche mit anderen Codecs. Und auch die Ergebnisse eines Hörertests werden erläutert.
http://octasic.com/en/tech/opus_audio_codec.php.

Die offzielle Website zum Opus-Codec ist diese hier: http://opus-codec.org/.
Eine weitere Informationsquelle ist Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Opus_%28Audioformat%29.

Mumble ist in der Entwicklerversion (1.2.4) bereits Opus-fähig; der Codec muss jedoch beim Kompilieren aktiviert werden (CONFIG+=opus).
Testen kann also nur, wer auch Mumble selbst kompiliert.

Auch ist ein aktueller Mumble-Server (>1.2.3) notwendig.

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Wie die Mumble-Entwickler in ihrem Blog schreiben, funktionieren auf Windows-Plattformen ab heute, den 15. Januar 2012, keine Mumble-Clients ab Version 1.2.2 oder neuer, die vor dem 15. Januar 2012 herausgegeben wurden. Dies habe mit einem abgelaufenen Zertifikat zu tun. Windows melde in solch einem Fall: “Eine Referenzauswertung wurde vom Server zurückgesendet” und der Mumble-Client werde nicht gestartet. Im Englischen heißt die Meldung übrigens “A referral was returned by the server”.

Es gibt drei Möglichkeiten zur Lösung des Problems:

  1. Man lädt sich das folgende Update für die stabile Version von Mumble herunter und installiert es: http://sourceforge.net/projects/mumble/files/Mumble/1.2.3a/mumble-1.2.3a.msi/download (vorher das alte Mumble deinstallieren).
  2. Alternativ kann man auch den aktuellen Snapshot von heute installieren, dann hat man auch direkt die neuen Funktionen der Entwicklerversion.
    Den Snapshot gibt es hier: http://natenom.name/mumbledev (Weiterleitung auf den jeweils aktuellen Snapshot).
  3. Man lädt sich eine neue Version der Datei mumble.exe herunter und überschreibt die alte Datei im Installationsordner von Mumble: http://sourceforge.net/projects/mumble/files/Mumble/1.2.3a/mumble-1.2.3-resigned-binary.zip/download.

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Die Flüster-Funktionen

Es gibt in Mumble zwei Sonderfunktionen mit denen man mittels Shortcuts/Tastenkürzel kommunizieren kann:

  1. An einen Kanal “Rufen/Shout”, alle im eingestellten Kanal hören den Rufenden.
  2. An einen bestimmten Benutzer oder eine Benutzerliste “Flüstern/Whisper”; dies funktioniert auch, wenn der Flüsternde im Zielkanal keine Sprechberechtigung hat; vorausgesetzt er befindet sich außerhalb dieses Kanals.

    Ziel für Rufen oder Flüstern ...

    Ziel für Rufen oder Flüstern ...

Das Problem

Für diese zwei Funktionen gibt es in Mumble aber nur eine Berechtigung namens “Flüstern/Whisper”.
Jedoch regelt diese Berechtigung nicht die Funktion “Flüstern”, sondern die Funktion “Rufen/Shout”.

Berechtigung "Flüstern" in Mumble

Berechtigung "Flüstern" in Mumble

Und genau hier liegt das Problem. Man konnte bisher nicht Server seitig verhindern, dass Leute beliebige Benutzer auf dem Server vollspammen oder nerven, ohne dass es jemand anderes mitbekommt. Es half nur, wenn jeder genervte Benutzer selbst unter “Konfiguration -> Einstellungen -> Nachrichten” im Bereich Flüstern einen Haken gesetzt hat bei “Flüstern nur von Freunden akzeptieren”.
Dann konnte man nur angeflüstert/gerufen werden von Leuten denen man ein Herzchen verpasst hat.

Wenn man angeflüstert wird oder jemand an den Kanal ruft, dann erkennt man dies an der Farbe des Mundes in Mumble:

Verschiedene Farben je nach Funktion

Verschiedene Farben je nach Funktion

Z.B. flüstert hier der “Bot” an Natenom:

Bot flüstert an Natenom

Bot flüstert an Natenom

Die (Er)Lösung

Nun endlich durch einen Patch von Benjamin Jemlich kann man auch das echte Flüstern Server-weit unterbinden, sofern man sich den Server aus dem Git-Archiv selbst übersetzt oder den nächsten Murmur-Snapshot installiert.
Ein Entzug der Berechtigung “Flüstern/Whisper” hat dann zur Folge, dass sowohl “Rufen” als auch “Flüstern” unterbunden werden.

Dankeschön :)

Zum Einrichten von legitim eingesetzten Flüster- und Ruf-Funktionen gibt es im Wiki eine kurze Beschreibung.

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Eine neue Funktion wurde kürzlich zur Entwicklerversion von Mumble hinzugefügt mit der man Textnachrichten von bestimmten Benutzern ignorieren kann …

Bei Auswahl von “Ignore Messages” (Nachrichten ignorieren) eines Benutzers werden alle Nachrichten des Benutzers nicht mehr angezeigt, egal ob privat oder an den Kanal.

Textnachrichten ignorieren

Textnachrichten ignorieren

Bei dieser Funktion wird der Umstand, dass man keine Nachrichten mehr sieht, mit einem neuen Icon signalisiert:

Nachrichten des oberen Benutzers werden ignoriert

Nachrichten des oberen Benutzers werden ignoriert

In Zukunft wird man Menschen also noch effektiver ignorieren können :P

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In der aktuellen Entwicklerversion von Mumble wurde die Funktion “Anwendungslautstärken herabsetzen um…” bei Verwendung von PulseAudio integriert.

Damit ist es nun möglich, Mumble auch unter Linux/Unix so einzustellen, dass andere Programme (z.B. Musikspieler) automatisch um einen bestimmten Prozentsatz leiser werden während jemand in Mumble spricht; zumindest wenn man PulseAudio als SoundDaemon verwendet und dies ist bei den meisten Distributionen der Fall.
Diese Funktion war bisher nur unter WASAPI ab Windows Vista (und in MacOSX?) verfügbar; nun ist der Bereich in der Konfiguration auch für PulseAudio aktiviert:

Anwendungslautstärken herabsetzen ... nun auch mit Pulseaudio

Anwendungslautstärken herabsetzen ... nun auch mit Pulseaudio

Der Code für diese Funktion kommt von diesem Menschen hier: Jacob Peddicord (Ablauf: https://github.com/mumble-voip/mumble/pull/34).

Hier eine kleine Videodemonstration (die kleinen Aussetzer haben wohl eher mit der virtuellen Maschine zu tun. Da ich aber auf JACK umgestellt habe, kann ich das auf einem “echten” System leider nicht testen):

Die Musik im Video ist übrigens von diesem Album hier: Leave A Trace – Fight Your Evil Side, Lied Nr. 3.

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… kann man sich schneller einen Überblick darüber verschaffen was gerade los ist. Möglich ist das z.B. mit multitail, welches eine farbliche Hervorhebung anhand “Regulärer Ausdrücke” mitbringt.

Auf unserem Server werden einige solcher Farbschematas für verschiedene Logdateien verwendet; diese wurden im Wiki bereitgestellt. Dabei sind Schematas für Murmur (Mumble-Server), MuMo (MumbleModerator), Minecraft (Vanilla) und Minecraft (Craftbukkit): http://wiki.natenom.name/linux/server/multitail-schemas.

Z.B. eine murmur.log:

MultiTail Farbschema für Murmur (Mumble-Server)

MultiTail Farbschema für Murmur (Mumble-Server)

Oder eine CraftBukkit Log:

MultiTail Farbschema für CraftBukkit

MultiTail Farbschema für CraftBukkit

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