Es existiert ein soweit funktionierender Patch für den Mumble-Clienten mit dem es möglich ist Kanäle auszublenden. Der Patch stammt von Dc6jgk. Er wurde bisher noch nicht ins Mumble-Projekt übernommen.
Funktion
In die Toolbar wird ein neues Symbol hinzugefügt (ganz rechts) – beim Anklicken werden alle Kanäle ohne Benuzter ausgeblendet und auch solche, die man zuvor oder auch später über einen Rechtsklick mittels “Hide channel” auswählt.
Beim erneuten Klick auf das neue Symbol erscheinen alle Kanäle wieder. Besonders auf Servern mit vielen Kanälen erhält man so eine ordentliche Übersicht.
Beispiele
Hier als Beispiel unser Mumble-Server, auf dem noch alle Kanäle zu sehen sind:
Jetzt wird das neue Symbol in der Toolbar angeklickt, alle Kanäle ohne Benutzer darin werden ausgeblendet:
Nun wird zusätzlich noch der Kanal “Geschlossene Gesellschaft…” über das Kontextmenü versteckt…
…und ist auch nicht mehr zu sehen
Sobald ein Benutzer einen Kanal betritt, der vorher leer war aber nicht gezielt mittels der Hide-Funktion ausgeblendet wurde, so wird dieser Kanal direkt angezeigt.
Fazit
Ich hoffe doch sehr, dass dieser Patch von den Mumble-Entwicklern für die Version nach 1.2.4 angenommen wird.
Wer auf einem Server mit vielen Kanälen wohnt wird diese Funktion zu schätzen wissen
Wenn man mit dem Mumble-Clienten Bilder in Mumble verschickt, sind diese bestimmten Bedingungen unterworfen. Ärgerlich ist jedoch meist, dass die Bilddateien größer sind als die Servereinstellung imagemessagelength es zulässt – das Senden der Bilder ist dann auf diese Weise nicht möglich.
Das MuMo-Modul URL-to-Img von acid geht einen anderen Weg: Wenn ein Benutzer an einen Kanal die URL eines Bildes schickt wird dieses durch das Modul Server-seitig im Speicher abgelegt und per Nachricht an den aktuellen Kanal geschickt. Bei dieser Methode wird nämlich Ice verwendet und dort gibt es keine Größenbeschränkung für Bilder.
Trotzdem werden per Voreinstellung durch das Modul Bilder nur bis maximal 255 KiB angenommen; dieser Wert lässt sich jedoch ändern. Größere Bilder werden mit einer entsprechenden Meldung im Nachrichtenverlauf quittiert.
Im folgenden Bild wurde mittels !img url die URL eines Bildes an den aktuellen Kanal geschickt:
urltoimg
Alternative/Vorteil
Man kann zwar alternativ imagemessagelength auf den Maximalwert des Moduls hochsetzen, urltoimg bietet jedoch den Vorteil, dass das Bild nicht bereits auf der eigenen Festplatte liegen muss – im Gegensatz zu der Möglichkeit ein Bild über die “Bild einfügen”-Funktion im “Nachricht senden“-Dialog einfügen.
Nachteile
Problematisch ist die Tatsache, dass die Bilder immer vom Server geschickt werden; dessen Nachrichten kann man nicht gezielt ignorieren, so wie die Nachrichten von Benutzern.
Die Bilder müssen aus Sicht des Mumble-Servers abrufbar sein.
Man bietet mit diesem Modul jedem Benutzer, der Textnachrichten schreiben kann, einen Proxyserver für Bilder an. (Hier könnte man z. B. eine Funktion implementieren, die überprüft, ob ein Benutzer überhaupt die Berechtigung zur Nutzung des Moduls hat; entscheidend wäre dann eine Gruppenzugehörigkeit im Hauptkanal des Servers.)
Fazit
Trotz der vielen Nachteile eine schöne Idee, die man sicherlich noch erweitern kann
Das MuMo-Modul Deaf2AFK verschiebt Benutzer eines Mumble-Servers, die sich stumm und taub stellen, automatisch in einen definierten AFK-Raum und schiebt sie zurück sobald sie sich entstummen und “enttauben” oder wie man bei uns sagt “entstauben” (Video).
In einer aktualisierten Version gibt es nun die Möglichkeit, bestimmte Benutzer von diesem Verschieben auszuschließen, indem man sie in eine Gruppe im Hauptkanal einträgt; der Name der Gruppe ist per Voreinstellung “excludedafk”.
Habe heute mv.natenom.name etwas aufpoliert; diese Seite entstand irgendwann einmal vor langer Zeit wegen Menschen, die am Computer total unbedarft sind.
Das Akronym dwb steht für “Dumm wie Brot” und wurde damals absichtlich etwas böse gewählt, weil es aus dem Unverständnis entstand, dass einige Leute nicht in der Lage waren, sich Mumble herunterzuladen, zu installieren und unseren Server in der Liste zu finden.
Jetzt ist daraus eine kompakte Infobox geworden mit ein paar Zusatzinformationen zum Server und Download-Links für Mumble für alle verfügbaren Plattformen.
Und weil es so schön ist, wird rechts oben im Blog nicht mehr auf die Mumble-Django-Seite unseres Servers verlinkt, sondern auf “Dumm wie Brot”, wo weiterhin ein eingebetteter Mumble-Django Channel-Viewer das Geschehen auf dem Server zeigt.
Nach 2 Monaten Beta-Status haben die Mumble-Entwickler heute den ersten Release Candidate der neuen Version 1.2.4 freigegeben – dies beinhaltet wie immer den Clienten und den Server.
Mumble Hauptfenster
Was ist neu?
Eine Liste der Neuerungen von 1.2.4 gibt es im Wiki.
Bilder
Bilder unter Windows, Mac OS und Linux kann man in einer Galerie ansehen.
Mehrfaches Starten von Mumble funktioniert mit dieser Version nicht richtig, da der Zugriff auf die Client-Datenbank nur aus dem zuerst gestarteten Mumble-Client funktioniert. Dadurch fehlen im zweiten Client die Serverfavoriten (und einige weitere Informationen) und es ist nicht möglich, irgend einen Server zu betreten, der ein selbst signiertes Server-Zertifikat verwendet.
Habe eine Regex-Liste erstellt für das Monitoring einer Logdatei des Mumble-Servers (Murmur) mittels logcheck. Die regulären Ausdrücke basieren auf einem Farbschema für Multitail.
Damit wird von logcheck eine Email versendet bei folgenden Ereignissen:
Mumble-Django ist ein in Python implementiertes Admin-Interface für die Verwaltung von einem oder mehreren Mumble-Servern (Murmur). Für Interessierte gibt es einen Demo-Zugang unter demo.mumble-django.org. Eine gute Installationsanleitung findet sich hier.
In der aktuellen, stabilen Version 2.7 fehlen jedoch noch ein paar Einstellungen und man muss zu einer anderen Möglichkeit greifen, diese zu ändern; z. B. über eine interaktive Python-Shell, direkten Datenbankzugriff (während der Server aus ist) oder sonstigem.
Dies hat sich jedoch vor ein paar Tagen geändert, man kann seitdem alle verfügbaren Einstellungen in Mumble-Django konfigurieren. Die Änderungen werden in Version 2.8 enthalten sein; man kann sich aber auch jetzt schon die Entwicklerversion herunterladen, es lohnt sich
Neues
Folgende Einstellungen sind dazugekommen:
opusthreshold (Angabe in Prozent ohne %-Zeichen)
Wenn der angegebene Prozentanteil der Clients auf einem Server Unterstützung für den neuen Opus-Codec hat, wird dieser für den gesamten Server aktiviert; Clients ohne diesen Codec sind dann tontechnisch ausgeschlossen.
registerpassword (Zeichenkette)
Passwort, welches für die Registrierung in der offiziellen Serverliste verwendet wird.
registerlocation (Zeichenkette) Land, in dem der Mumble-Server in der Serverliste eingeordnet werden soll; hierfür müssen bestimmte Voraussetzungen gegeben sein, siehe hier.
allowping (An/Aus)
Wenn deaktiviert, kann man in der Serverliste nicht sehen, wieviele Benutzer sich auf einem Server befinden und wieviele Slots der Server hat.
sslpassphrase (Zeichenkette)
Das Passwort für einen geschützten, privaten Zertifikats-Schlüssel
channelnestinglimit (Zahlenwert)
Maximale Verschachtelungstiefe (Ebenen) für Kanäle
Verbesserungen
Bezüglich der suggest-Einstellungen(Push-To-Talk, Positionsabhängiges Audio und Client-Version) kann man nun nicht mehr nur angeben, was empfohlen wird, sondern die Empfehlung auch deaktivieren.
Passt
Damit deckt Mumble-Django alle für Mumble verfügbaren Einstellungen ab und ist auch für das zukünftige Mumble 1.2.4 gerüstet
Das Plugin murmur-munin.py für Munin wurde aktualisiert:
Es hat nun die Einstellung messagesizemax, die auf denselben Wert voreingestellt ist, den auch der Mumble-Server verwendet, damit die Auswertung auch noch bei größeren Servern funktioniert.
Es kann auch Server abfragen, bei denen der Zugriff auf Ice per Passwort geschützt ist (icesecret).
Die aktuelle Version von DeafToAFK ist 0.9.0 und liegt auf Github.
Der Code wurde umgestaltet und ist nun hoffentlich übersichtlicher als vorher, auch wenn er teils noch umständlich ist.
Bug(?)
Grund für das Update ist ein unschönes Verhalten des Mumble-Servers:
Erstellt man einen temporären A, erhält dieser als channel_id z. B. die 223. Löscht man nun den Kanal A und erstellt danach einen neuen temporären Kanal B, ohne dass vorher weitere Kanäle erstellt wurden, so erhält dieser neue Kanal auch wieder die channel_id 223.
Dadurch landeten auf einem Server, dessen Admin auf den Bug aufmerksam gemacht hat und auf dem viele Benutzer mit temporären Kanälen arbeiten, immer wieder Leute fremden Kanälen.
Lösung
Das Problem wurde so gelöst, dass sich DeafToAFK per Callback beim Löschen eines Kanals einklinkt und überprüft, ob einer der eingetragenen AFK-Benutzer im gelöschten Kanal war, bevor er sich stumm und taub gestellt hat. Falls ja, so wird der Wert des gespeicherten Kanals durch den von defaultchannel ersetzt.