Wenn mehrere Mumble-Instanzen mit JACK laufen, ist es unpraktisch, dass die Namen für die Jack-Ports für jede weitere Instanz einfach nur durchnummeriert werden. Die erste Instanz heißt dann mumble, die zweite mumble-01 usw. Der Name hängt von der Startreihenfolge ab.
Mumble mit Jack (Standard)
Für Scripte oder auch generell wäre es jedoch besser, wenn man den Namen der Jack-Ports für jede Mumble-Instanz selbst festlegen könnte, damit man nicht auf eine bestimmte Startreihenfolge angewiesen ist.
eine beliebige Zeichenkette dafür anzugeben. Wird ein Name bereits verwendet, so hängt Mumble wie bisher auch eine Zahl dran.
Mumble mit Jack (selbst festgelegter Name für Jack-Ports)
Ich gebe keine Garantie, dass irgendwas funktioniert, die Änderungen basieren auf dem “Copy & Paste & Trial”-Prinzip. Jemand, der etwas davon versteht, kann das gerne verbessern
Den Patch, der auch den alten für Jack beinhaltet, gibt es hier.
Es existiert ein soweit funktionierender Patch für den Mumble-Clienten mit dem es möglich ist Kanäle auszublenden. Der Patch stammt von Dc6jgk. Er wurde bisher noch nicht ins Mumble-Projekt übernommen.
Funktion
In die Toolbar wird ein neues Symbol hinzugefügt (ganz rechts) – beim Anklicken werden alle Kanäle ohne Benuzter ausgeblendet und auch solche, die man zuvor oder auch später über einen Rechtsklick mittels “Hide channel” auswählt.
Beim erneuten Klick auf das neue Symbol erscheinen alle Kanäle wieder. Besonders auf Servern mit vielen Kanälen erhält man so eine ordentliche Übersicht.
Beispiele
Hier als Beispiel unser Mumble-Server, auf dem noch alle Kanäle zu sehen sind:
Jetzt wird das neue Symbol in der Toolbar angeklickt, alle Kanäle ohne Benutzer darin werden ausgeblendet:
Nun wird zusätzlich noch der Kanal “Geschlossene Gesellschaft…” über das Kontextmenü versteckt…
…und ist auch nicht mehr zu sehen
Sobald ein Benutzer einen Kanal betritt, der vorher leer war aber nicht gezielt mittels der Hide-Funktion ausgeblendet wurde, so wird dieser Kanal direkt angezeigt.
Fazit
Ich hoffe doch sehr, dass dieser Patch von den Mumble-Entwicklern für die Version nach 1.2.4 angenommen wird.
Wer auf einem Server mit vielen Kanälen wohnt wird diese Funktion zu schätzen wissen
Es nervt mich jedes Mal, dass es in Thunderbird von Haus aus nicht möglich ist, die angezeigten Adressdaten mit der Maus zu markieren, um sie zu kopieren – ohne diese zuerst zu bearbeiten.
Mit der unter GPLv3 lizenzierten App Clementine Remote lässt sich das zuhause laufende Clementine über ein Android-Gerät fernsteuern. Da bei mir fast immer Musik läuft ist dies sehr praktisch.
Die Musik selbst lässt sich über die App nicht hören, aber die läuft schließlich wenige Meter entfernt über die Anlage
Voraussetzungen
Man benötigt eine aktuelle, noch nicht freigegebene Version des Clementine-Players, Entwicklersnapshots für Windows, Mac und Ubuntu sind im Bereich “Hacking” unter www.clementine-player.org/participate verlinkt. Eine Anleitung zum Kompilieren gibt es hier.
Konfiguration auf dem Desktop …
Zuerst stellt man Clementine entsprechend unter “Tools -> Preferences -> Network Remote” ein.
Hier ist der Port 5500 voreingestellt, verwendet wird TCP. Je nachdem, ob der eigene Rechner direkt von außen erreichbar ist, sollte man hier einen Haken setzen bei “Accept non public clients only”, damit Verbindungen aus nicht privaten Netzen abgelehnt werden.
Zur “Absicherung” hat man die Möglichkeit, eine maximal 5-stellige PIN zu vergeben.
Die angegebene (lokale) IP-Adresse benötigt man später noch.
Praktischerweise gibt es hier direkt Link und QRCode zur App im Google Play Store. Alternativ lädt man sich die App direkt auf der Projektseite herunter (links unter Downloads).
Konfiguration für Clementine Remote
… und auf Android
Nun startet man die App auf dem Android-Gerät und gibt die IP-Adresse ein, die auch in der Konfiguration des Clementine-Players zu sehen ist.
Clementine Remote – Verbinden
Beim Verbinden wird eine eventuell vergebene PIN abgefragt.
Clementine Remote – PIN
Das war es schon.
Möglichkeiten der App
In der Startansicht werden Cover, Titel, Album, Künstler und Länge angezeigt
Clementine Remote – Infos zum aktuellen Stück
Zugriff auf alle aktuell geföffneten Playlisten
Clementine Remote – Playlists
(Hier fehlt mir noch die Möglichkeit, direkt in der Playlist zu einer bestimmten Stelle vorzuspulen, um ein Stück besser “antesten” zu können.)
Suche in Playlisten
Navigation zum nächsten, vorherigen Stück, Play/Pause und Sprung zu bestimmter Position
Änderung der Abspielreihenfolge; zufällig über Titel/Alben/alle/deaktiviert
Änderung der Wiederholung: Titel/Album/Playlist/keine
Habe endlich einen schönen QR-Code-Scanner für Android gefunden – Barcode Scanner. Die Projektseite findet sich hier.
Die Funktionen:
History der zuletzt erkannten Codes
Kontakte können direkt zum Adressbuch hinzugefügt werden (siehe Bilder unten)
URLs können im Browser geöffnet werden
Für Kontakte im Adressbuch oder URLs im Browser können QR-Codes erstellt und geteilt werden (Kontextmenü -> Share -> “Share via barcode”)
Nutzung der Blitz-LED
Bei Barcodes kann man direkt die Produktsuche aufrufen, jedoch voreingestellt immer über Google (nur das Land für die Google-Startseite kann man einstellen)
Erkennt verschiedene Typen von Codes (die komplette Liste gibt es auf der Projektseite)
Nach der Freigabe der neuen Jamendo-API 3.0 im März startet heute der App Contest bei Jamendo und dauert an bis zum 9. Juni.
Bis dahin ist jeder eingeladen, eine App zu entwickeln, welche die neue API verwendet. Alle Programmiersprachen sind erlaubt, die App kann für beliebige Betriebssysteme, Browser oder als Plugin für bestehende Software entwickelt werden. Einzige Bedingung: Die fertige App muss unter einer Open Source Lizenz zur Verfügung stehen.
Es gibt beim Contest zwei Kategorien:
Jamendo Innovation Award – wird entschieden durch das Jamendo-Team
Community Award – wird vergeben an die App mit den meisten Nutzerbewertungen
Auf der folgenden Seite gibt es eine Liste der verfügbaren Anwendungen, mit denen man Jamendo nutzen kann – falls jemand eine Inspiration sucht: developer.jamendo.com/en/wiki/JamendoApps.
Seit das Android-Gerät bei mir ist, reicht der normale Newsreader (Akregator) nicht mehr aus. Man wünscht sich die Möglichkeit, sowohl auf dem Desktop als auch auf dem Android dieselben Newsfeeds zu lesen; möglichst nicht doppelt.
Mein Favorit war zu Beginn die noch nicht fertige News-App für ownCloud, da es für diese in Zukunft eine Integration in Akregator geben soll. Im Test hat sich die App leider als noch unbrauchbar erwiesen.
Die Idee war dann, dass es ein Web-basierter NewsReader sein soll, den man selbst hosten kann. Da viele Menschen gerade eine Alternative für den in Zukunft wegfallenden Google Reader suchen, gibt es diesbezüglich genügend Lesestoff, z. B. unter www.adminswerk.de/selbst-gehostete-google-reader-alternativen/.
Habe von den erwähnten Projekten selfoss und rsslounge ausprobiert. Selfoss war anscheinend etwas überfordert von der Anzahl der Feeds (~170) und hat diese nicht zuverlässig aktualisiert. Bei rsslounge war auch irgendwas, aber ich erinnere mich nicht mehr.
Auch wurde Tiny Tiny RSS (ttrss) erwähnt (zuerst nur im Kommentar und später auch im Artikel selbst(?)); habe zuvor immer mal wieder diesen Namen gelesen, dachte aber es einer der vielen Online-Dienste mit vorgegebenem Server. Erst später, als es bei F-Droid eine Aktualisierung für den offiziellen ttrss Clienten gab, habe ich gemerkt, dass man sich selbst einen Server aufsetzen kann. Für diesen Newsreader habe ich mich schließlich entschieden.
In Kurz: Herunterladen (hier), entpacken, MySQL- oder PostgreSQL-Datenbank einrichten und “http://server/pfad/zu/ttrss/install/” aufrufen.
Nach der Installation meldet man sich mit dem Benutzernamen “admin” und dem Passwort “admin” an, ändert das Passwort und legt einen neuen Benutzer für die tägliche Verwendung an.
Es wird vom Projekt empfohlen php-apc auf dem Server zu installieren.
Habe mich für Crontab entschieden, da ich keinen dauerhaft laufenden Dienst mag. Empfohlen wird der Update-Daemon.
Konfiguration
Ab hier erfolgt die Konfiguration nur noch mit dem neu erstellen Benutzerzugang.
Damit die Android-App funktioniert muss man den Zugriff auf die API pro Benutzer unter “Preferences” aktivieren.
Import
Der Import der in Akregator exportierten OPML-Datei erfolgt unter “Preferences” -> “Feeds” -> “OPML”. Die Struktur bleibt erhalten.
ttrss mit importierter OPML-Datei
Um nach dem Import nicht auf den nächsten Cron-Aufruf warten zu müssen, ruft man ttrss einmalig direkt auf der Konsole des Servers auf:
php /pfad/zu/ttrss/update.php --feeds
So sieht man auch direkt, welche Feeds abgeholt werden.
Verwaltung
Unter “Preferences” -> “Feeds” kann man sich z. B. inaktive Feeds anzeigen lassen und diese direkt löschen. Über Drag’n'Drop lassen sich Feeds strukturieren.
Benutzung im Browser
Mit [n] springt man zur nächsten Nachricht und mit [p] zur vorherigen. Die Liste aller Tastenkürzel gibt es rechts oben im Drop-Down-Menü unter “Keyboard shortcuts help”.
Bei Verwendung von Firefox bietet es sich an unter “Preferences” -> “Feeds” die “Firefox integration” zu aktivieren. Beim Abbonieren eines neuen Feeds kann man ttrss direkt als Ziel auswählen.
ttrss Firefox Integration
Leider gibt es im Vergleich zu einem Desktop-Programm keine Benachrichtigungen im Systray, doch dank der Anpinnen-Funktion von Firefox residiert ttrss ganz links und leuchtet leicht bläulich, wenn es neue Nachrichten gibt. Das reicht aus, da der Browser immer geöffnet ist.
ttrss in Firefox angepinnt
So sieht der Newsreader in Firefox aus:
ttrss in Firefox
Fehler
Manchmal werden funktionierende Feeds rot gekennzeichnet und ttrss zeigt einen Fehler an; nach einem Neuladen des Feeds mittels Doppelklick funktioniert es wieder. Habe noch nicht herausgefunden womit das zu tun hat.
Die App TTRSS-Reader hat ein paar Probleme mit der Synchronisation der Feeds – manchmal hilft nur ein Restart der App damit neue Nachrichten auftauchen oder gelesene verschwinden.
Hier die offizielle App:
Offizielle ttrss App auf Android – Übersicht
Offizielle ttrss App auf Android – einzelne Feeds
Beide Apps lässt sich so einstellen, dass Bilder entweder gar nicht angezeigt oder direkt beim Start der App vorgeladen und zwischengespeichert werden.
Fazit
Eine ständig laufende Anwendung weniger, umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten und Zugriff von mehreren Geräten aus.
Bin von Tiny Tiny RSS begeistert
Man benötigt zwar einen Server, aber den hat man oft sowieso schon für andere Dienste.
Bezogen auf den Verzicht des Google Play Store merkt man jedoch nach ein paar Wochen sehr deutlich, dass es ohne ihn sehr schwierig bis unmöglich ist, mit Android zu arbeiten.
Das liegt ganz besonders an folgenden Dingen:
Es gibt zwar sehr viele Open Source Apps für Android, doch die Autoren stellen nur in den seltensten Fällen die APK-Dateien auf der Projektseite zum Herunterladen zur Verfügung. Es ist wirklich sehr schade, dass diese Projekte von ihren Nutzern erwarten, einen Google-Account zu verwenden. Klar, man kann sich den Quellcode selbst kompilieren, das ist jedoch mit viel Wissen und Arbeit verbunden.
Im Google Play Store ist es nicht möglich, die APK-Dateien direkt herunterzuladen.
Alternative Shops verlinken bei vielen Projekten nur auf den Google Play Store.
Die Apps in z. B. F-Droid gibt es teils nur in älteren Versionen.
Und mit…
Die Konsequenz daraus ist für mich die Tatsache, dass seit x Zeit zusätzlich zu CyanogenMod auch die GoogleApps auf dem Android-Gerät installiert sind. Das Google-Konto wird jedoch nur für den Play Store verwendet, nicht zur Synchronisation von irgendwelchen Daten – dafür gibt es weiterhin das Exchange-Konto mit Tine20.
Meine Befürchtung von damals – man könnte versehentlich mit einem Klick seine gesamten Daten mit Google synchronisieren – war unbegründet, man kann genau einstellen, dass gar nichts synchronisiert wird.
Wenn man mit dem Mumble-Clienten Bilder in Mumble verschickt, sind diese bestimmten Bedingungen unterworfen. Ärgerlich ist jedoch meist, dass die Bilddateien größer sind als die Servereinstellung imagemessagelength es zulässt – das Senden der Bilder ist dann auf diese Weise nicht möglich.
Das MuMo-Modul URL-to-Img von acid geht einen anderen Weg: Wenn ein Benutzer an einen Kanal die URL eines Bildes schickt wird dieses durch das Modul Server-seitig im Speicher abgelegt und per Nachricht an den aktuellen Kanal geschickt. Bei dieser Methode wird nämlich Ice verwendet und dort gibt es keine Größenbeschränkung für Bilder.
Trotzdem werden per Voreinstellung durch das Modul Bilder nur bis maximal 255 KiB angenommen; dieser Wert lässt sich jedoch ändern. Größere Bilder werden mit einer entsprechenden Meldung im Nachrichtenverlauf quittiert.
Im folgenden Bild wurde mittels !img url die URL eines Bildes an den aktuellen Kanal geschickt:
urltoimg
Alternative/Vorteil
Man kann zwar alternativ imagemessagelength auf den Maximalwert des Moduls hochsetzen, urltoimg bietet jedoch den Vorteil, dass das Bild nicht bereits auf der eigenen Festplatte liegen muss – im Gegensatz zu der Möglichkeit ein Bild über die “Bild einfügen”-Funktion im “Nachricht senden“-Dialog einfügen.
Nachteile
Problematisch ist die Tatsache, dass die Bilder immer vom Server geschickt werden; dessen Nachrichten kann man nicht gezielt ignorieren, so wie die Nachrichten von Benutzern.
Die Bilder müssen aus Sicht des Mumble-Servers abrufbar sein.
Man bietet mit diesem Modul jedem Benutzer, der Textnachrichten schreiben kann, einen Proxyserver für Bilder an. (Hier könnte man z. B. eine Funktion implementieren, die überprüft, ob ein Benutzer überhaupt die Berechtigung zur Nutzung des Moduls hat; entscheidend wäre dann eine Gruppenzugehörigkeit im Hauptkanal des Servers.)
Fazit
Trotz der vielen Nachteile eine schöne Idee, die man sicherlich noch erweitern kann